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Erste Schritte – Das Grundprinzip

Bildquelle: www.literatureandlatte.com/scrivener.php

Scrivener hat viele großartige Funktionen. Zum Glück kann man auf die meisten zunächst getrost verzichten. Man kann mit den Grundfunktionen ganze Epen schreiben, ohne je Kommentare, Fußnoten oder E-Book-Einstellungen zu sehen. Lasst euch also nicht davon abschrecken, was Scrivener alles noch kann, sondern beginnt mit den Kernfunktionen. Im Hinterkopf das gute Gefühl, dass es höchstwahrscheinlich für so ziemlich alles ein Werkzeug gibt, wenn ich an den Punkt komme, es zu brauchen.

Auch wenn ich sage, dass die Grundfunktionen einfach sind, gibt es bei Neulingen oft einen Moment der Verwirrung, wenn sie zum ersten Mal mit Scrivener arbeiten. Denn ein paar Sachen funktionieren nicht so, wie man es von anderen Programmen gewohnt ist. Dieser Beitrag soll dabei helfen, das Prinzip zu verstehen und zu benutzen.

Eine speckige Kladde, vollgestopft mit Zetteln

Ein klassischer Texteditor ist wie ein Block: ich fange auf der ersten Seite an zu schreiben und dann wächst mein Text Seite um Seite. Ich kann zwar Überschriften setzen, aber am Ende habe ich trotzdem ein einziges, langes Dokument. Scrivener hingegen ist wie eine Sammelmappe (deswegen heißt das Ding links auch Mappe bzw. Binder). Eine schöne, dicke, abgewetzte Mappe aus speckigem Leder, in die ich alles reinschmeißen kann, was mir bei meiner Arbeit zwischen die Finger kommt. Textschnipsel. Fertige Kapitel. Bilder. Ordner. Aussorierten Text, der nicht ins fertige Buch gehört, den ich aber nicht zu löschen wage.

 

Die Mappe
Die Mappe

Und Scrivener ist wie ein Sekretär, der euch am Ende aus diesem Sammelsurium ein Textdokument macht und zwar ganz nach euren Wünschen. Ihr könnt sagen: das, das und das soll rein. Der ganze Ordner da bleibt draußen. Dieses Subdokument bleibt auch draußen. Mach es in dieser oder jener Schrift, auf Normseiten (oder als Taschenbuch, als Drehbuch …) und gib mir das ganze als PDF/Doc/E-book, was auch immer.

Das fertige Dokument wird also erst am Ende (oder zwischendurch, wieder und wieder in verschiedensten Formaten, wie man es braucht) über Ausgeben (Compile) erstellt. Daraus folgt, dass ich mir beim Schreiben noch nicht allzuviele Gedanken darum machen muss, was ich wie in die  Mappe schmeiße. Oder wie ich es formatiere. Ich kann problemlos zum Schreiben eine Schrift nehmen, die meine Fantasie anregt und es dann in einer nüchternen Normschrift wie Courier ausgeben lassen. Und ich kann eine Textpassage aus vielen kurzen Szenen oder Schnipseln zusammenbauen, die hinterher als zusammenhängender Text dargestellt werden.

Wichtig: die Reihenfolge in der Mappe (dem Binder) kann beim Ausgeben nicht mehr verändert werden. Ich kann nur an- und abwählen, was eingeschlossen werden soll. Wenn ich mit verschiedenen Reihenfolgen experimentieren will, kann ich Sammlungen (Collections) nutzen. Das ist aber Thema für einen anderen Beitrag.

Wichtig zum Zweiten: Den Weg in mein fertiges Manuskript finden die Dateien, die im Überordner „Manuskript“ abgelegt sind. Dort sollte das eigentliche Werk liegen. Auf der gleichen, obersten Hierarchieebene finden sich bei den meisten Vorlagen z.B. „Charaktere“, „Orte“, „Recherche“ etc. Diese Ordner sind für Hintergrundinformationen und so weiter gedacht, die nicht ins fertige Werk gehören.

Ordner sind Dokumente sind Ordner

Verwirrung stiftet anfangs oft, dass Ordner auch Text enthalten können. Und Texte auch Subtexte. Dies ermöglicht einem jedoch eine große Freiheit. Bei der Ausgabe ist es nicht völlig egal, ob ein Element ein Ordner oder ein Textdokument ist. Aber fürs Erste reicht es, sich zu merken, dass Ordner und Textdokumente eigentlich das Gleiche sind. Es ist lediglich eine Hilfe für meine Organisation, wenn ich sie so oder so bezeichne (und grafisch darstellen lasse).

Ein Beispiel: Angenommen ich möchte jedes Kapitel mit einem Zitat beginnen. Ich habe schon eine Reihe von Szenen geschrieben, die in Kapiteln zusammengefasst werden sollen. Jetzt könnte ich für jedes Kapitel einen Ordner anlegen, in den ich die Szenen in der gewünschten Reihenfolge schmeiße. Der Ordner selbst kann aber auch Text enthalten, in unserem Beispiel das Zitat. Um im Bild zu bleiben, ist das so, als hätte ich in meiner Kladde einzelne Mappen aus Papier, auf deren Deckblatt ich Text gekritzelt habe. Wenn ich diesen Ordner später ausgeben lasse, wird der Text im Ordner den Texten aus den einzelnen Szenen vorangestellt, ganz so, als sei er auch eine Szene im Text.

(Im Screenshot sieht man, das „Kapitel 1“ im Editor aufgerufen ist. Dort steht der Text „Am Anfang war das Wort …“. Dieser Text ist der Inhalt des Ordners. Die Szenen darunter sind Subdokumente des Ordners und beinhalten wieder eigenen Text.)

Text im Kapitelordner
Text im Kapitelordner

In unserem Beispiel kann das praktisch sein, wenn ich die Reihenfolge der Zitate in den Kapiteln festgelegt habe (Kapitel 1, „Am Anfang war das Wort …“), innerhalb des Textes aber noch Szenen umwerfen und ausprobieren will. Das erste Zitat bleibt immer mit dem ersten Kapitel verknüpft und verwirrt mich nicht als eigenes Textdokument.

Umgekehrt kann es vielleicht passieren, dass ich eine Szene noch ausbauen will, dass sich an einer Stelle vielleicht ein ganzer neuer Handlungsstrang ergibt. Statt alles auf einer Hierarchie-Ebene hintereinander zu packen, habe ich jetzt die Option, innerhalb eines Textdokuments Subdokumente anzulegen. Der Text auf der oberen Ebene beschreibt weiterhin eine Szene und bleibt Teil meines Manuskriptes. Die dazugehörigen Subdokumente enthalten all die Verwicklungen, die sich aus dieser Szene ergeben. Genau wie bei Ordnern, wird also der Text aus dem Dokument vor den Textabschnitten aus den Subdokumenten ausgegeben.

(Im Screenshot ist „Verfolgungsjagd“ eine Szene innerhalb des Ordners „Kapitel 1“. Diese Szene gliedert sich in drei weitere Subdokumente. Der Inhalt aller dieser Dokumente wird beim Ausgeben hintereinander gestellt, als handele es sich um einen langen Text.)

Subdokumente
Subdokumente

Wenn ich möchte, kann ich jederzeit einen Ordner in ein Dokument verwandeln (das dann gegebenenfalls Subdokumente enthält). Zum Beispiel, weil ich mich entscheide, die Zitate zu bedeutenderen und längeren Teilen der Geschichte zu machen, die ich noch im Text verschieben und wie eine Szene behandeln will. Genauso kann ich ein Textdokument doch noch in einen Ordner verwandeln, zum Beispiel weil die Nebengeschichte aus meinen Subdokumenten zu einem vertiablen Handlungsstrang geworden ist, den ich in einen eigenen Ordner auslagern will.

Zum Dokument geändert
als Dokument umgewadelt

Zum Ordner geändert
als Ordner umgewandelt

Zusammenfassend: ob ich Dokumente innerhalb eines Ordners oder eines Textdokumentes einsortiere, ist technisch (fast) egal und hängt zuvorderst davon ab, wie ich für meine Organisation gerne haben will.

Ich habe es jetzt anhand von einem Romanprojekt erklärt. Aber dieses Prinzip ist natürlich auch für Sachtexte
bestens geeignet, wo ich vielleicht eine Gliederung mit mehreren Hierarchie-Ebenen habe (Kapitel 1.2.1 und ähnliches).

Die dreieinhalb Ansichten

Das Programmfenster besteht bei Scrivener aus einer Werkzeugleiste (Toolbar) und drei Bereichen. Links ist die Mappe (Binder), rechts ist der Inspektor. Die Mappe wurde schon erwähnt. Der Inspektor ist ein sehr vielseitiges Feld, in dem alle möglichen Funktionen abgebildet werden können. Für diese Einführung soll genügen, dass dort die Karteikarte (Index Card) des aktuell gewählten Dokuments gezeigt wird.

Prüfer
Inspektor

In der Mitte ist der Editor. Dies ist das Hauptarbeitsfenster und es gibt dreieinhalb Möglichkeiten, hier etwas anzuzeigen.

Editor
Editor

Zwischen den drei Möglichkeiten schaltet man in diesem Fenster hin und her:

Ansichtsbuttons
Ansichtsbuttons

Links ist die Dokumentenansicht. Sie funktioniert im Großen und Ganzen wie ein normaler Texteditor. Hier verfasse und bearbeite ich den Text dieses Dokuments. Das, was ich hier sehe, wird beim Ausgeben zu einem Textdokument zusammengefügt. Es gibt hier zwei Möglichkeiten. Die Anzeige nur des gewählten Dokuments. Oder den Scrivenings-Modus: wenn ich mehrere Dokumente auswähle (z.B. indem ich einen Ordner mit Subdokumenten anklicke), kann ich mir den Inhalt hintereinander weg anzeigen lassen, als fortlaufenden Text (Übergänge zwischen den Szenen werden als Strich angezeigt). Durch einen Klick auf das Ansichtssymbol kann ich zwischen diesem Modus und der Ansicht nur des (übergeordneten) Dokuments wählen. (Im Beispiel wäre das Zitat der Text-Inhalt des Ordners „1.Kapitel“. Im Scrivenings-Modus sehe ich hingegen alle im Ordner befindlichen Szenen hintereinander weg, einschließlich des Zitats. Beachte den Unterschied im Symbol in der Werkzeugleiste: oben ist es ein einzelnes Blatt, unten hat sich das Symbol zu drei hintereinander liegenden geändert.)

Scrivenings
Scrivenings

In der Mitte der drei Ansichtsbuttons sehe ich die Pinnwand (Corkboard). Hier kann ich die Szenen als Karteikarten anzeigen. Diese Ansicht eignet sich gut zum planen. Ich kann die Reihenfolge der Szenen ändern oder neue hinzufügen. Diese Karteikarten dienen quasi als Platzhalter für den späteren Text. Ich kann in der Zusammenfassung (Synopsis) eine, nun ja, Zusammenfassung niederschreiben oder Stichworte. Achtung: die Zusammenfassung ist nicht der spätere Text. Bildlich kann man es sich vielleicht so vorstellen, als sei die Indexkarte mein Instrument für den Brainstorm, auf den ich vorne Notizen mache. Auf der Rückseite ist Platz für den eigentlichen Text (der natürlich, weil es ein Computer ist, viel länger sein kann, als auf eine Karte passt). Indem ich die Karte in der Dokumentenansicht öffne, drehe ich sie virtuell um und sehe dort den eigentlichen Text.

Anfangs kann es verwirren, weil man nicht immer alle Karten sieht. Das liegt daran, dass ich im Pinnwandmodus immer nur die Karten sehe, die sich innerhalb des Ordner befinden, den ich gerade gewählt habe. „Manuskript“ enthält nur Kapitel 1 und 2. „Kapitel 1“ enthält wiederum mehrere Szenen.

Corkboard 1
Corkboard 1

Corkboard 2
Corkboard 2

Outliner
Outliner

Die dritte Ansicht ist die Gliederungsansicht (Outliner). Dies ist eine andere Art und Weise, die „Metadaten“ meiner Dokumente anzusehen, bzw. einen Überblick zu bekommen. Hier sieht man, dass die Darstellung als Karteikarte nur eine virtuelle Variante ist, denn meine Zusammenfassung kann ich auch ohne Papier-Optik sehen. Welche Spalten man sich zeigen lässt, lässt sich natürlich einstellen, aber dazu an anderer Stelle. Die Gliederungsansicht bietet vielfältige Möglichkeiten, sein Werk zu strukturieren und zu überblicken.

Der Binder ist kein Finder, die Mappe ist kein Baum

Noch ein letzter Punkt, dann könnt ihr loslegen: Anfangs verwirrt es einen oft, dass in der Mappe ein Dokument markiert ist, das man im Editor gar nicht sieht. Das liegt daran, dass die Mappe (Binder) nicht mit einem Menübaum wie im Windows-Explorer oder dem Finder beim Mac gleichzusetzen ist. Ich kann über die Mappe meine Dokumente auswählen und im Arbeitsfenster öffnen, na klar. Es gibt aber viele Möglichkeiten der Auswahl und Darstellung. So kann ich z.B. ein Dokument aus der Gliederungsansicht aus öffnen (einfach mal mit Rechtsklick draufgehen) und das nicht nur im normalen Editor, sondern in einem zweiten. So kann man sich Dokumente parallel anzeigen lassen (z.B. das Exposé und den Manuskripttext). Oder man öffnet ein Schnellreferenzfenster (Quick Reference Panel), ein schwebendes Fenster, das mein Dokument anzeigt. Dann bleibt in der Mappe das ursprüngliche Dokument markiert und lässt sich schnell wiederfinden, wenn ich mit meiner Bearbeitung im Schnellreferenzfenster fertig bin. Lasst euch davon nicht verwirren, es soll nur als Beispiel dienen. Wichtig ist sich zu merken, dass die Mappe kein Baum ist und das viele Wege nach Rom führen.

Erst Eingabe, dann Ausgabe

Wenn euer Text soweit ist, dass ihr ihn irgendwohin exportieren wollt, dann könnt ihr ihn ausgeben lassen. Hier gibt es viele Einstellungsmöglichkeiten und hierzu tauchen in unserer Facebookgruppe erfahrungsgemäß die meisten Fragen auf. Fürs Erste ist es aber ganz einfach: man geht auf „Ausgeben“ (Compile), wählt ganz oben ein Format (z.B. Standartmanuskript oder Ebook) und ganz unten einen Dokumententyp (z.B. .doc, .pdf oder .epub). Format kümmert sich um die Formatierung. So wird z. B. im Standardmanuskriptformat eine Normseite mit doppeltem Zeilenabstand etc. generiert, während das Taschenbuchformat mehr wie ein gedrucktes Buch aussieht und so weiter.

Ausgeben Format
Ausgeben Format

Und der Dokumenttyp erklärt sich von selbst.

Ausgeben Dokument
Ausgeben Dokument

Mehr braucht man erst mal nicht. Man bekommt auf diese Weise ein fortlaufendes Dokument, in dem alle Textschnipsel aus meiner Mappe (genaugenommen dem Manuskriptordner) in ihrer Reihenfolge aneinandergeheftet sind. Die Namen von Ordnern werden als Überschriften verwendet (und hier hat es dann doch eine Bedeutung, ob man einen Ordner oder ein Dokument genommen hat).

Man kann im Ausgabefenster alles, wirklich alles (oder fast alles, wirklich fast alles) einstellen und ändern, also nicht enttäuscht sein, falls die Ausgabe im ersten Moment nicht eurer Vorstellung entspricht. Je komplexer der Text strukturiert ist und je höher eure Ansprüche an die Formatierung, desto mehr Arbeit wird man im Ausgabefenster haben. Aber wie gesagt: fürs Erste ist es ganz einfach.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Scrivener hat viele großartige Funktionen. Zum Glück kann man auf die meisten zunächst getrost verzichten. Man kann mit den Grundfunktionen ganze Epen schreiben, ohne je Kommentare, Fußnoten oder E-Book-Einstellungen zu sehen. Lasst euch also nicht davon abschrecken, was Scrivener alles noch kann, sondern beginnt mit den Kernfunktionen. Im Hinterkopf das gute Gefühl, dass es höchstwahrscheinlich für so ziemlich alles ein Werkzeug gibt, wenn ich an den Punkt komme, es zu brauchen. Auch wenn ich sage, dass die Grundfunktionen einfach sind, gibt es bei Neulingen oft einen Moment der Verwirrung, wenn sie zum ersten Mal mit Scrivener arbeiten. Denn ein paar…

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Über Robert Friedrich von Cube

Robert Friedrich von Cube
R.F. von Cube schreibt mit Scrivener, den Fingern und dem Herzen. Kurzgeschichten von ihm findet man im ohneohren Verlag und bei Art Skript Fantastik. Alles Mögliche in seinem Blog http://zeichensturm.wordpress.com.

Alternatives Ergebnis

Organisationstipp: Sammlungen (Collections)

Wer hatte nicht schon einmal das Gefühl, es wäre sinnvoll und nützlich, wenn man die …

6 Kommentare

  1. Super geschrieben und auf den Punkt!

  2. K.D. Hendriks

    Wunderbar klar erklärt und strukturiert! 🙂

  3. Danke für diese gute Einführung in das Grundprinzip der Autorensoftware Scrivener – Super-Artikel!

    Aktuell schreibe ich mein erstes Ebook (Sachthema), dass ich als PDF vertreiben will – Umfang ca. 120 Seiten.

    Da sind eine Vielzahl von Screenshots, Bilder, Grafiken enthalten.

    Momentan überlege ich, den Text entweder mit MS Word 2016 zu schreiben (oder eben doch mit Scrivener 🙂 ) und es – mit Inhaltsverzeichnis als PDF abzuspeichern.

    Dabei werden die Sprungmarken des Inhaltsverzeichnisses sauber mit konvertiert, allerdings leidet die Qualität der Bildelemente etwas.

    Wie sieht es diesbezüglich bei Scrivener aus (Inhaltsverzeichnis und Qualität der Bilder)?

    Und – wenn ich mich für Scrivener entscheide, möchte ich das über euer Portal tun. Gibt es hier einen Partner-Link?

    Beste Grüße
    Peter

  4. Ok – ich habe soeben bemerkt, dass der Beitrag sich auf das Mac-Environment bezieht – ich bin jedoch Windows-User…

    Weiß jetzt nicht, ob das für die grundsätzliche Arbeit mit Scrivener von Bedeutung ist…

    • Robert Friedrich von Cube

      Danke für das Lob! Es gibt Unterschiede zwischen Windows und Mac, aber das meiste ist mittlerweile gleich.
      Scrivener eignet sich sicherlich gut, um so einen Text samt Bildern etc. zu strukturieren, auch ein Inhaltsverzeichnis mit Links zu erstellen. Ich würde das an deiner Stelle lieber mit Scrivener als mit Word machen.
      Aber man muss dazu sagen, dass Scrivener kein dezidiertes Layout-Programm ist und für eine richtig professionelle Gestaltung wohl soll etwas wie Quark oder InDesign notwendig ist.
      Für „normale“ Ansprüche geht das aber sicherlich mit Scrivener.
      Ich selbst kenne mich mit den Einbetten von Bildern nicht so aus, aber wir haben hier Leute, die dir da bestimmt weiterhelfen können, wenn es soweit ist.

      • Danke für die ausführliche Antwort, Robert!

        Ich werde das jetzt – nach Deinem Input – einfach mal mit Scrivener ausprobieren und schauen, ob das für mich passt – es gibt ja die Testphase 🙂 …

        Es kommt mir vor allem darauf an, die vielen Ideen und Aspekte – die Puzzlesteine – zu ordnen und zusammen zu bringen. Es liegen ganz viele einzelne Textabschnitte vor, die in eine Form gebracht werden wollen.

        Dafür scheint mir Scrivener doch gut geeignet.

        Wünsche Dir ein schönes Wochenende!

        Beste Grüße
        Pete

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